Mittelständische Unternehmen
IT, die mitwächst – ohne eigene Abteilung dafür.
Zwischen 20 und 300 Arbeitsplätzen liegt der Bereich, in dem IT zu groß für nebenbei und zu klein für eine eigene Abteilung wird. Meist gibt es eine Person, die es „irgendwie mitmacht", und eine gewachsene Landschaft, die niemand vollständig dokumentiert hat.
Das Umfeld
Wie es in diesem Umfeld meistens aussieht.
Die Hardware stammt aus drei Beschaffungswellen, die Fachanwendung schreibt Anforderungen vor, die niemand hinterfragt hat, und das Backup läuft – vermutlich. Was fehlt, ist selten Technik: Es fehlt jemand, der den Überblick hat und dafür geradesteht.
Dazu kommt Druck von außen. Auftraggeber verlangen zunehmend Nachweise über die eigene IT-Sicherheit, Cyberversicherer stellen Fragen, die sich ohne Dokumentation nicht beantworten lassen. Wer beides nicht liefern kann, verliert Ausschreibungen oder den Versicherungsschutz.
Beispielszenario
So kann die Zusammenarbeit aussehen.
Ein Maschinenbauer mit rund 80 Beschäftigten. Die IT betreut ein Kollege aus der Arbeitsvorbereitung – neben seiner eigentlichen Aufgabe.
Die Organisation ist erfunden. Lösungsweg und Ergebnis beschreiben, wie wir in einem solchen Fall vorgehen – mit den Leistungen, die weiter unten verlinkt sind.
Ausgangslage
Die IT macht jemand mit, der eigentlich etwas anderes macht.
Er kennt sich aus, also kümmert er sich um Server, Firewall und Benutzerkonten – zwischen zwei Aufträgen. Die Firewall läuft seit Jahren mit derselben Konfiguration, das Backup meldet sich nur, wenn es fehlschlägt, und was wo eingerichtet ist, steht vor allem in seinem Kopf.
Dann fragt ein großer Auftraggeber nach einem Nachweis zur IT-Sicherheit, und der Cyberversicherer will wissen, wie gesichert wird. Beantworten lässt sich beides nur mit einer Dokumentation, die es nicht gibt.
Unser Lösungsweg
Die Spezialthemen gehen an uns, der Kollege bleibt Ansprechpartner im Haus.
Mit Administration as a Service übernehmen wir die Disziplinen, für die im Haus Zeit und Spezialwissen fehlen: Storage und Backup, Netzwerk und Firewall, Virtualisierung. Vieles erledigen wir aus der Ferne; für Hardware-Wechsel kommen wir in der Region vorbei.
Zugriffsrechte, Dokumentation und Übergabepunkte halten wir nachvollziehbar fest. Abgerechnet wird nach Aufwand oder als Service-Paket mit definiertem Kontingent.
Das Ergebnis
Die IT hängt nicht mehr an einem Kopf.
- Der Kollege kümmert sich um die Menschen im Haus, die Spezialthemen liegen bei uns.
- Fällt jemand aus, hängt der Betrieb nicht an einer einzigen Person.
- Wer nach der IT fragt, bekommt eine Dokumentation zu sehen statt einer Erinnerung.
- Weil wir laufend dokumentieren, kann der Betrieb jederzeit selbst übernehmen oder den Dienstleister wechseln.
Aufgabenteilung
Wer bleibt wofür zuständig?
So ist es im Beispiel verteilt: Die fachlichen Entscheidungen bleiben bei Ihnen, um die Technik darunter kümmern wir uns. Wo genau die Grenze verläuft, legen wir mit Ihnen fest.
- Prioritäten und FreigabenSie entscheiden, was wann umgesetzt wirdSie
- Anwenderbetreuung im HausIhr Kollege kennt die Menschen und AbläufeSie
- FachanwendungenERP, CAD, Fertigungssoftware – mit deren AnbieternSie
- Microsoft- und Linux-SystemeBenutzer, Berechtigungen, Updatesgemeinsam
- Netzwerk und FirewallSwitching, Firewalling, VPNStylite
- Storage und BackupSpeicher und SicherungskonzeptStylite
Ein Beispiel, keine Vorgabe: Welche Aufgaben Sie abgeben, legen wir gemeinsam fest – und jede lässt sich später wieder zurücknehmen.
Der Rahmen
Was bei Ihnen gilt – und was daraus für die IT folgt.
Nicht jede Vorgabe betrifft jede Organisation gleich. Diese hier begegnen uns in Ihrem Umfeld am häufigsten.
- NIS2 über die Lieferkette
- Anforderungen der Cyberversicherung
- DSGVO und Auftragsverarbeitung
Drei Vorgaben im EinzelnenErläuterungen ausblenden
NIS2 über die Lieferkette
Die europäische NIS2-Richtlinie verpflichtet Unternehmen bestimmter Sektoren ab bestimmten Größen zu Risikomanagement und Meldewegen. Auch wer selbst nicht darunter fällt, wird häufig mittelbar erfasst: Betroffene Auftraggeber müssen die Sicherheit ihrer Lieferkette berücksichtigen und geben Anforderungen vertraglich weiter.
Praktisch heißt das: dokumentierte Zuständigkeiten, nachvollziehbares Patch-Management, geprüfte Sicherungen und ein beschriebener Ablauf für den Ernstfall.
Anforderungen der Cyberversicherung
Versicherer prüfen vor Abschluss und im Schadensfall, ob zugesagte Maßnahmen tatsächlich bestanden – etwa Mehr-Faktor-Anmeldung, getrennte Netze und Sicherungen, die ein Angreifer nicht mitverschlüsseln kann.
Wer diese Punkte nicht belegen kann, riskiert im Ernstfall die Leistungsfreiheit des Versicherers – also genau dann keinen Schutz, wenn er gebraucht wird.
DSGVO und Auftragsverarbeitung
Für jeden Dienstleister, der personenbezogene Daten berührt, verlangt Artikel 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag – auch für Wartung und Fernzugriff.
Der Ort der Datenverarbeitung wird damit zur vertraglichen Frage, nicht nur zur technischen.
Diese Übersicht ordnet ein, welche Vorgaben in Ihrem Umfeld typischerweise greifen, und ersetzt keine Rechtsberatung. Was für Ihre Organisation konkret gilt, hängt von Trägerschaft, Rechtsform und Tätigkeit ab – klären Sie es mit Ihrer Rechts- oder Datenschutzberatung.
Aus der Praxis
Wofür Mittelstand unsere Leistungen einsetzen.
Typische Einsatzbeispiele – jedes führt zu der Leistung, aus der es stammt.
Wo man anfängt
Mit einer Bestandsaufnahme: Was läuft wo, wer ist zuständig, was passiert bei Ausfall. Daraus ergibt sich eine Prioritätenliste – üblicherweise stehen Sicherungen und Netztrennung oben, nicht die Anschaffung neuer Hardware.
Kontakt
Mittelstand unverbindlich anfragen
Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

Persönlich für Sie da
Matteo Keller
Marketing