OpenZFS · Selbstheilend · Hardware-flexibel

ZFS-Storage

IT-Architektur für moderne Storage-Umgebungen. Wir planen, integrieren und vertreiben ZFS-basierten Storage – vom kompakten NAS bis zur Multi-Knoten-Plattform.

ZFS-Storage – drei Wege, ein Fundament

Appliance

TrueNAS Enterprise

Ausdefinierte Appliances vom Hersteller

  • Hardware Assurance
  • Software Assurance
  • Hochverfügbarkeit (HA)
  • Serien-Appliances von TrueNAS

Custom-Build

TrueNAS Community Edition

Hochflexible Systeme, von Stylite gebaut

  • Hardware Assurance
  • ZFS-Hotline
  • Einzelsysteme ohne HA
  • Software-Support aus der Community
  • Supermicro
  • Asus
  • freie Hardware

Software-defined

Open-E JovianDSS

Speicher als Software auf Hardware Ihrer Wahl

  • Hardware-unabhängig auf x86-Servern
  • Replikation und Cluster mit Failover
  • Block und Datei: iSCSI, FC, NFS, SMB
  • Physisch oder als virtuelle Appliance
  • x86-Server Ihrer Wahl
Gemeinsame BasisZFS auf Linux · Prüfsummen · selbstheilendvom kleinen System bis in die Petabyte-Klasse
„Systemdesign und Softwareintegration gehören zu unserer DNA. Im Bereich Storage setzen wir in unserem Rechenzentrum konsequent auf ZFS.“

— André Keller, CEO Stylite AG

TrueNAS TruePartner – Authorized Reseller 2025

Autorisierter TrueNAS-Reseller

Die Stylite AG ist autorisierter TrueNAS-Partner. Wir verkaufen die Systeme nicht nur, wir betreiben sie selbst.

truenas-deutschland.de

Warum eigener Storage

Ihre Daten sind Ihr Betrieb. Der Speicher dafür sollte Ihnen gehören.

Verträge, Konstruktionsdaten, Klientenakten, Jahre an Buchhaltung: Irgendwo liegen sie, und jeden Tag greift jemand darauf zu. Ob ein eigenes System der richtige Ort dafür ist, entscheidet sich an vier Fragen.

  1. Datenhoheit

    Wo liegen unsere Daten – und wer kommt heran?

    Mit einem eigenen System lässt sich das in einem Satz beantworten: auf Hardware, die Ihnen gehört, an einem Ort, den Sie kennen. Wer zugreift, legen Sie fest. Dazwischen steht kein Anbieter, dessen Bedingungen sich ändern können.

  2. Kontrolle

    Wer entscheidet, wann sich etwas ändert?

    Updates, Aufbewahrungsfristen, Snapshot-Pläne: Auf einem eigenen System bestimmen Sie den Takt, nicht der Fahrplan eines Dienstes. Und weil ZFS offen ist, lassen sich die Pools grundsätzlich exportieren und auf einer anderen ZFS-Plattform wieder einbinden – die Daten bleiben nicht im Gerät gefangen.

  3. Kostenkontrolle

    Was kostet uns der Speicher in drei Jahren?

    Bei eigener Hardware steht der größte Posten am Anfang fest: die Anschaffung. Dazu kommen planbare Posten wie Support und Betrieb – aber keine Gebühr pro Gigabyte und Monat und keine für jeden Abruf. Mehr Kapazität kaufen Sie, wenn der Bedarf da ist. Komprimierung und Snapshots, die nur Änderungen speichern, holen dabei mehr aus derselben Hardware.

  4. Unabhängigkeit

    Was passiert, wenn die Leitung ausfällt?

    Steht der Speicher im eigenen Haus, arbeitet er weiter, auch wenn die Internetleitung ausfällt. Zugriffe laufen mit der Geschwindigkeit Ihres Netzwerks, nicht mit der Ihres Anschlusses. Für den Ernstfall sorgen Snapshots und die Replikation an einen zweiten Standort.

Eigener Speicher heißt nicht: alles allein.

Ein eigenes System bringt Verantwortung mit – für Planung, Einrichtung und den Tag, an dem eine Platte ausfällt. Die teilen wir mit Ihnen: Wir planen die Hardware passend zum Bedarf, richten das System ein und bleiben Ansprechpartner. Bei TrueNAS Enterprise zusätzlich mit dem Support des Herstellers, bei Custom-Builds mit unserer ZFS-Hotline.

Zu den Lösungen

Was ZFS ausmacht

Mehr als ein Filesystem – ein Storage-Konzept.

ZFS denkt Filesystem und Storage-Management zusammen. Das vermeidet Brüche zwischen Schichten und macht typische Storage-Aufgaben spürbar einfacher.

Selbstheilend

Jede Datei erhält beim Schreiben eine Prüfsumme. ZFS prüft beim Lesen die Integrität und korrigiert Fehler automatisch, sofern Redundanz vorhanden ist.

Snapshots in Sekunden

Snapshots frieren Datenstände sofort ein und verbrauchen nur Platz für tatsächliche Änderungen. Wiederherstellung in Sekunden, nicht in Stunden.

Integriertes Management

Filesystem und Storage-Management arbeiten in einer Schicht – weniger Brüche, weniger Komplexität, weniger Wartungspunkte.

Ressourcenschonend

Komprimierung und Copy-on-Write sparen Speicher, ohne dass Sie sich um Kompression-Strategien je Datei kümmern müssen.

Caching-Hierarchie

Heißeste Daten im schnellsten Speicher – automatisch von ZFS verwaltet.

ARC~ ns
RAM
Adaptive Replacement Cache · Reads aus dem Arbeitsspeicher
L2ARC + ZIL~ µs
NVMe / SSD
Erweiterter Read-Cache · Write Log für synchrone Schreibvorgänge
Storage Pool~ ms
HDD / SSD
Kapazitäts-Tier · OpenZFS Pool mit Mirror oder RAID-Z
Lese-Pfad
Anfrage → ARC (RAM) → L2ARC (NVMe) → Pool. Treffer im oberen Tier sind hunderte Male schneller als ein Pool-Zugriff.
Schreib-Pfad
Synchrone Writes landen zunächst im ZIL (NVMe), werden bestätigt und später transaktional in den Pool geschrieben.

Snapshots & Replikation

Viele Wiederherstellungspunkte statt einer nächtlichen Sicherung – und eine zweite Kopie an einem anderen Standort.

stündlich24 Punkte · letzter Tag
täglich14 Punkte · zwei Wochen
wöchentlich8 Punkte · zwei Monate
monatlich12 Punkte · ein Jahr
Zurück auf einen Stand

Ein Snapshot ist in Sekunden gesetzt und belegt nur die Änderung. Zurückgeholt wird eine einzelne Datei oder der ganze Datensatz.

Standort A
Standort B

Repliziert wird die Differenz zum letzten übertragenen Snapshot – nicht der gesamte Datenbestand. Der konkrete Plan wird auf Ihre Wiederanlaufanforderungen zugeschnitten.

Selbstheilung ausprobieren

Ein Bitfehler auf einer Platte – und was ZFS daraus macht.

Platte 1Spiegel-Hälfte A
Platte 2Spiegel-Hälfte B
Erwartet (beim Schreiben)
a3f1…c07e
Gelesen von Platte 2
a3f1…c07e
Pool im Normalzustand

Jeder Block liegt auf beiden Platten des Spiegels und trägt eine Prüfsumme.

Vereinfachte Darstellung. Damit das funktioniert, braucht der Pool Redundanz – ein Spiegel oder . Ohne zweite Kopie erkennt den Fehler zwar, kann ihn aber nicht beheben.

Drei Wege zu ZFS-Storage

Appliance, Custom-Build oder Software-defined – Sie haben die Wahl.

TrueNAS Enterprise als fertige Appliance mit Support aus einer Hand, die TrueNAS Community Edition als Custom-Build von Stylite auf Hardware Ihrer Wahl, Open-E JovianDSS als hardware-unabhängige Software-defined-Storage-Lösung. Welcher Weg wann passt, zeigt der Vergleich unter den Karten.

Welcher Weg passt?

TrueNAS Enterprise

Bauform
Fertige Appliance vom Hersteller
Hochverfügbarkeit
Ja, HA-Betrieb
Support
Hardware, Software und Garantie aus einer Hand – mit Hardware und Software Assurance
Vorhandene Hardware nutzen
Nein, Appliance
Passt, wenn …
Ausfallzeit keine Option ist und Sie einen Ansprechpartner für alles wollen

TrueNAS Community Edition

Bauform
Custom-Build von Stylite auf Supermicro, Asus oder freier Hardware
Hochverfügbarkeit
Nein, Einzelsysteme
Support
Hardware Assurance und ZFS-Hotline von Stylite: Telefon während der Geschäftszeiten und E-Mail, Servicelevel nach Absprache. Software-Support aus der Community
Vorhandene Hardware nutzen
Ja, dafür besonders geeignet
Passt, wenn …
ein Einzelsystem genügt und Sie flexibel bleiben oder vorhandene Hardware weiter nutzen wollen

Open-E JovianDSS

Bauform
Software auf x86-Servern Ihrer Wahl
Hochverfügbarkeit
Ja, Cluster mit automatischem Failover
Support
Hardware und Software als Paket über unseren Lieferanten, mit vereinbarten Servicelevels möglich
Vorhandene Hardware nutzen
Grundsätzlich möglich
Passt, wenn …
Sie Hochverfügbarkeit wollen, ohne an die Appliances eines Herstellers gebunden zu sein

Tiefere Infos zu TrueNAS Enterprise

TrueNAS hat bei uns eine eigene Marken-Webseite mit Konfigurationen, Datenblättern und Anfrage-Formular – truenas-deutschland.de.

Externer Link

Kontakt

ZFS-Storage unverbindlich anfragen

Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

André Keller – Gründer & CEO, Stylite AG

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André Keller

Gründer & CEO

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