IT-Sicherheit

pfSense Firewall

Maximale Netzwerksicherheit mit der Open-Source-Firewall pfSense.

pfSense ist eine bewährte Open-Source-Firewall auf FreeBSD-Basis. Wir setzen sie selbst seit Jahren ein – als Perimeter-Schutz, VPN-Gateway und Routing-Plattform – und entwickeln daraus maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden.

  1. Ausgangslage

    Die zweite Internetleitung ist da. Die Firewall kann sie nicht nutzen.

    Seit ein Leitungsausfall im Frühjahr einen ganzen Vormittag gekostet hat, gibt es eine zweite Leitung. Angeschlossen ist sie trotzdem nicht: Die vorhandene Firewall beherrscht Multi-WAN erst mit einer Lizenzerweiterung. Ähnlich bei den VPN-Zugängen für die Außenstelle und das Homeoffice – jeder weitere kostet extra.

    So geht es bei jeder neuen Anforderung: Erst wird geklärt, ob der Hersteller das zulässt und was es kostet. Und alle paar Jahre steht ohnehin ein Hardware-Tausch an, den der Lizenzzyklus vorgibt, nicht der Bedarf.

  2. Unser Lösungsweg

    Eine offene Firewall, die wir selbst seit Jahren einsetzen.

    pfSense ist eine bewährte Open-Source-Firewall auf FreeBSD-Basis. Multi-WAN, Load-Balancing und Failover gehören ebenso zum Funktionsumfang wie VPN über IPsec, OpenVPN und WireGuard – ohne nutzungsabhängige Lizenzkosten.

    Wir legen die Hardware nach Durchsatz und aktivierten Diensten aus, von der kompakten Appliance für die Außenstelle bis zum kräftigeren System für den VPN-Konzentrator in der Zentrale, und richten das Regelwerk ein. Wo gewünscht, ergänzen Zusatzpakete die Firewall um Angriffserkennung mit Suricata und Webfilterung mit pfBlockerNG. Updates und Konfigurations-Backups übernehmen wir auf Wunsch.

  3. Das Ergebnis

    Neue Anforderungen sind eine Konfigurationsfrage, keine Lizenzfrage.

    • Beide Leitungen sind eingebunden. Fällt eine aus, läuft der Verkehr über die andere weiter.
    • Außenstelle und Homeoffice sind per VPN angebunden, ohne dass jeder weitere Zugang eine neue Lizenz braucht.
    • Sie zahlen für Hardware und Betrieb, nicht für die Software. Konfiguration, Updates und Ausbaupfad bestimmen Sie.
    • Soll es später OPNsense sein, lassen sich Regelwerk, Aliase und VPN-Konfiguration überführen.

Was wir abdecken

Die wichtigsten Bausteine im Überblick.

Robuste Firewall

Stateful Packet Inspection als Basis – ergänzt um Application-Control- und Geo-IP-Filter über Erweiterungen.

Flexible Konfiguration

Multi-WAN, Load-Balancing, Failover, NAT – auch komplexe Netzwerkanforderungen lassen sich abbilden.

VPN-Lösungen

Integrierte VPNs (IPsec, OpenVPN, WireGuard) für sichere Standort- und Remote-Anbindungen.

Netzwerk-Dienste

DHCP, DNS und dynamisches DNS direkt aus der Firewall heraus – weniger zusätzliche Server.

Monitoring & Reporting

Auswertung von Verkehr, Verbindungen und Latenzen direkt im Webinterface, Export für externe Tools möglich.

Erweiterbar

Zusatzpakete für IDS/IPS (Suricata), Webfilterung (pfBlockerNG) und vieles mehr.

Im Einsatz

Zentrale, Außenstelle, Homeoffice – an einer Firewall.

So sieht die Ausgangslage von oben aus, wenn pfSense eingezogen ist: Beide Leitungen sind eingebunden, die Außenstelle hängt per Tunnel an der Zentrale, und das Homeoffice wählt sich per VPN ein.

Eine Firewall für Zentrale, Außenstelle und Homeoffice

Beide Leitungen arbeiten an derselben Firewall, die VPN-Zugänge enden ebenfalls dort. Neue Standorte und Zugänge sind eine Frage der Konfiguration, nicht der Lizenz.

Internetzwei AnbieterLeitung 1Leitung 2Zentrale · pfSenseMulti-WAN: Lastverteilung oder FailoverRegelwerk, NAT, DHCP und DNSVPN-Endpunkt für alle Standorteoptional: Suricata, pfBlockerNGBüronetzArbeitsplätze und ServerIPsec-TunnelWireGuard / OpenVPNAußenstellekompakte pfSense-Applianceper Tunnel an der ZentraleHomeofficeLaptop mit VPN-ClientZugang ohne Lizenz je Nutzer

Vereinfacht: Die VPN-Tunnel laufen über das Internet und enden an der Firewall der Zentrale.

Auf den Punkt

Warum diese Lösung in der Praxis funktioniert.

  • Open Source – kein Lizenz-Lock-in
  • Wir nutzen pfSense selbst seit Jahren
  • Skaliert von Kleinstandort bis Datacenter
  • Transparente Konfiguration über Webinterface

OPNsense – derselbe Unterbau, ein anderer Takt

Beide Firewalls stammen aus derselben Familie und lösen dieselben Aufgaben. OPNsense bringt Angriffserkennung und Plugin-Verwaltung ab Werk mit, erscheint in einem festen Halbjahres-Rhythmus und lässt sich vollständig über eine Schnittstelle steuern. Auf der OPNsense-Seite zeigen wir Schritt für Schritt, was mit einem Paket im Regelwerk passiert.

Zur OPNsense-Seite

FAQ

Häufige Fragen zu pfSense.

Was unterscheidet pfSense von einer kommerziellen Firewall?
pfSense ist Open Source, ohne nutzungsabhängige Lizenzkosten und ohne Hersteller-Lock-in. Funktionsumfang und Stabilität sind in den meisten Szenarien vergleichbar – Sie zahlen für Hardware und Betrieb, nicht für die Software-Lizenz.
Welche Hardware empfehlen Sie?
Das hängt vom Durchsatz und den aktivierten Diensten ab. Für kleine Standorte reichen kompakte Appliances; für VPN-Konzentratoren oder Multi-WAN-Setups planen wir kräftigere Hardware ein.
Können wir später zu OPNsense wechseln?
Ja. OPNsense ist ein Fork mit ähnlichem Funktionsumfang und demselben Paketfilter darunter. Regelwerk, Aliase und VPN-Konfiguration lassen sich überführen – wir prüfen sie dabei ohnehin und begleiten den Wechsel. Was OPNsense anders macht, steht auf der OPNsense-Seite.
Wer übernimmt Updates und Wartung?
Auf Wunsch wir. Updates, Konfigurations-Backups und Reaktions-SLAs vereinbaren wir individuell.

Kontakt

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Wim Bonis – Technischer Leiter (CTO), Stylite AG

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Wim Bonis

Technischer Leiter (CTO)

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