Open-E JovianDSS
ZFS-Power als Software-defined Storage – hardware-unabhängig, vielseitig.
Open-E JovianDSS ist eine Linux-basierte Software-Defined-Storage-Lösung auf ZFS-Basis. Sie läuft auf physischen Servern oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Umgebungen und ist hardware-unabhängig. Das macht sie zum starken Werkzeug, wenn Sie Speicher gezielt auf vorhandene oder gewählte Hardware aufsetzen wollen – ohne Bindung an einen Appliance-Hersteller.
Ausgangslage
Morgens um neun wird der Speicher zum Nadelöhr.
Um neun melden sich alle an, die Warenwirtschaft startet ihre Läufe, die Terminalserver füllen sich – und die virtuellen Maschinen werden zäh. Mehr Leistung gäbe es beim bisherigen Hersteller nur mit dem nächsten, größeren Modell aus seinem Katalog.
Dabei ist die passende Server-Hardware längst eingeplant, schnelle NVMe-Laufwerke inklusive, und die Virtualisierung läuft ohnehin auf Standard-Servern. Nur der Speicher bleibt an einen Hersteller gebunden: an seine Hardware, seine Lizenzmodelle und seinen Rhythmus für den nächsten Austausch.
Unser Lösungsweg
Speicher als Software – auf Hardware, die Sie wählen.
Open-E JovianDSS ist Software-defined Storage auf ZFS-Basis und läuft auf gängiger x86-Server-Hardware. Wir planen die Hardware passend zum Workload – zufällige Zugriffe, Durchsatz, Kapazität – und zur Verfügbarkeit, die Sie brauchen.
Häufig gelesene Daten hält ZFS im Arbeitsspeicher (ARC) und auf NVMe (L2ARC), Schreibvorgänge sichert ein eigenes Write Log (ZIL) ab. Eingebunden wird der Speicher über iSCSI, Fibre Channel, NFS oder SMB in VMware, Proxmox VE, Citrix Hypervisor oder Hyper-V. Wo der Schutzbedarf es verlangt, kommen Replikation an einen zweiten Standort oder ein Cluster mit automatischem Failover dazu.
Das Ergebnis
Der Speicher wächst mit Ihrem Bedarf – nicht mit dem Katalog eines Herstellers.
- Häufig genutzte Daten kommen aus RAM und NVMe statt von den Platten im Pool. Das entlastet genau die Stunden, in denen alle gleichzeitig arbeiten.
- Server, CPU und NVMe wählen Sie. Beim nächsten Ausbau entscheidet der Workload, welche Hardware dazukommt.
- Block- und Datei-Speicher laufen auf einer Plattform – angebunden an die Virtualisierung, die Sie ohnehin einsetzen.
- ZFS-Pools lassen sich exportieren und auf einer anderen ZFS-Plattform importieren. Ein Lock-in im klassischen Sinn entsteht nicht.
Was die Lösung kann
Die wichtigsten Funktionen im Überblick.
Daten-Beschleunigung
Write Log (ZIL), Hybrid Read Cache mit RAM (ARC) und SSD/NVMe (L2ARC) sowie ZFS-Spezialgeräte für Metadaten und kleine Blöcke.
Daten-Integrität
Prüfsummenbildung für Daten und Metadaten, selbstheilende Scrub-Funktion, atomare Schreibvorgänge und Copy-on-Write.
Daten-Optimierung
Online-Komprimierung mit mehreren Algorithmen, Deduplizierung, Snapshots und Klone mit bedarfsgerechter Speichernutzung.
Monitoring & Verwaltung
Monitoring per SNMP, Nagios oder Checkmk, GUI-Statistiken zu Kapazität, Durchsatz und Latenz.
Replikation & HA
Asynchrone und synchrone Replikation zwischen Standorten, Cluster-Setups für hohe Verfügbarkeit – passend zum Schutzbedarf.
Multi-Tenancy
Mehrere Speicherbereiche getrennt nach Mandanten oder Abteilungen – jeweils mit eigenen Quotas, Snapshots und Zugriffsrechten.
Performance-Architektur
Mehrere Tiers, ein System.
Open-E JovianDSS staffelt Daten automatisch nach Zugriffshäufigkeit über mehrere Speicher-Schichten – heiße Daten landen im RAM, warme auf NVMe, kalte im Pool. Das passiert transparent im Hintergrund.
Caching-Hierarchie
Heißeste Daten im schnellsten Speicher – automatisch von ZFS verwaltet.
Speicherprotokolle
Block und File auf einer Plattform.
JovianDSS kombiniert Block- und File-Storage. Sie wählen pro Volume, was passt – ohne zweite Plattform daneben.
Hypervisor-Integration
Bewährt mit den gängigen Plattformen.
Direkte Einbindung in Ihre Virtualisierungs-Umgebung – ob physische Server oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Setups.
Auf den Punkt
Warum diese Lösung in der Praxis funktioniert.
- Hardware-unabhängig – Sie wählen Server, CPU, NVMe
- OpenZFS-basiert – proven storage technology
- Lauffähig physisch und in virtualisierten Umgebungen
- Integriert mit VMware, Proxmox, Citrix und Hyper-V
FAQ
Häufige Fragen zu Open-E.
Welche Hardware brauchen wir für Open-E?
Welche Speicherprotokolle werden unterstützt?
Funktioniert das mit unserer Virtualisierung?
Wie steht es um Hochverfügbarkeit?
Open-E oder TrueNAS – was passt zu uns?
Können wir später migrieren?
Kontakt
Open-E JovianDSS unverbindlich anfragen
Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

Persönlich für Sie da
Wim Bonis
Technischer Leiter (CTO)