ZFS-Storage
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Open-E JovianDSS

ZFS-Power als Software-defined Storage – hardware-unabhängig, vielseitig.

Open-E JovianDSS ist eine Linux-basierte Software-Defined-Storage-Lösung auf ZFS-Basis. Sie läuft auf physischen Servern oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Umgebungen und ist hardware-unabhängig. Das macht sie zum starken Werkzeug, wenn Sie Speicher gezielt auf vorhandene oder gewählte Hardware aufsetzen wollen – ohne Bindung an einen Appliance-Hersteller.

  1. Ausgangslage

    Morgens um neun wird der Speicher zum Nadelöhr.

    Um neun melden sich alle an, die Warenwirtschaft startet ihre Läufe, die Terminalserver füllen sich – und die virtuellen Maschinen werden zäh. Mehr Leistung gäbe es beim bisherigen Hersteller nur mit dem nächsten, größeren Modell aus seinem Katalog.

    Dabei ist die passende Server-Hardware längst eingeplant, schnelle NVMe-Laufwerke inklusive, und die Virtualisierung läuft ohnehin auf Standard-Servern. Nur der Speicher bleibt an einen Hersteller gebunden: an seine Hardware, seine Lizenzmodelle und seinen Rhythmus für den nächsten Austausch.

  2. Unser Lösungsweg

    Speicher als Software – auf Hardware, die Sie wählen.

    Open-E JovianDSS ist Software-defined Storage auf ZFS-Basis und läuft auf gängiger x86-Server-Hardware. Wir planen die Hardware passend zum Workload – zufällige Zugriffe, Durchsatz, Kapazität – und zur Verfügbarkeit, die Sie brauchen.

    Häufig gelesene Daten hält ZFS im Arbeitsspeicher (ARC) und auf NVMe (L2ARC), Schreibvorgänge sichert ein eigenes Write Log (ZIL) ab. Eingebunden wird der Speicher über iSCSI, Fibre Channel, NFS oder SMB in VMware, Proxmox VE, Citrix Hypervisor oder Hyper-V. Wo der Schutzbedarf es verlangt, kommen Replikation an einen zweiten Standort oder ein Cluster mit automatischem Failover dazu.

  3. Das Ergebnis

    Der Speicher wächst mit Ihrem Bedarf – nicht mit dem Katalog eines Herstellers.

    • Häufig genutzte Daten kommen aus RAM und NVMe statt von den Platten im Pool. Das entlastet genau die Stunden, in denen alle gleichzeitig arbeiten.
    • Server, CPU und NVMe wählen Sie. Beim nächsten Ausbau entscheidet der Workload, welche Hardware dazukommt.
    • Block- und Datei-Speicher laufen auf einer Plattform – angebunden an die Virtualisierung, die Sie ohnehin einsetzen.
    • ZFS-Pools lassen sich exportieren und auf einer anderen ZFS-Plattform importieren. Ein Lock-in im klassischen Sinn entsteht nicht.

Was die Lösung kann

Die wichtigsten Funktionen im Überblick.

Daten-Beschleunigung

Write Log (ZIL), Hybrid Read Cache mit RAM (ARC) und SSD/NVMe (L2ARC) sowie ZFS-Spezialgeräte für Metadaten und kleine Blöcke.

Daten-Integrität

Prüfsummenbildung für Daten und Metadaten, selbstheilende Scrub-Funktion, atomare Schreibvorgänge und Copy-on-Write.

Daten-Optimierung

Online-Komprimierung mit mehreren Algorithmen, Deduplizierung, Snapshots und Klone mit bedarfsgerechter Speichernutzung.

Monitoring & Verwaltung

Monitoring per SNMP, Nagios oder Checkmk, GUI-Statistiken zu Kapazität, Durchsatz und Latenz.

Replikation & HA

Asynchrone und synchrone Replikation zwischen Standorten, Cluster-Setups für hohe Verfügbarkeit – passend zum Schutzbedarf.

Multi-Tenancy

Mehrere Speicherbereiche getrennt nach Mandanten oder Abteilungen – jeweils mit eigenen Quotas, Snapshots und Zugriffsrechten.

Performance-Architektur

Mehrere Tiers, ein System.

Open-E JovianDSS staffelt Daten automatisch nach Zugriffshäufigkeit über mehrere Speicher-Schichten – heiße Daten landen im RAM, warme auf NVMe, kalte im Pool. Das passiert transparent im Hintergrund.

Caching-Hierarchie

Heißeste Daten im schnellsten Speicher – automatisch von ZFS verwaltet.

ARC~ ns
RAM
Adaptive Replacement Cache · Reads aus dem Arbeitsspeicher
L2ARC + ZIL~ µs
NVMe / SSD
Erweiterter Read-Cache · Write Log für synchrone Schreibvorgänge
Storage Pool~ ms
HDD / SSD
Kapazitäts-Tier · OpenZFS Pool mit Mirror oder RAID-Z
Lese-Pfad
Anfrage → ARC (RAM) → L2ARC (NVMe) → Pool. Treffer im oberen Tier sind hunderte Male schneller als ein Pool-Zugriff.
Schreib-Pfad
Synchrone Writes landen zunächst im ZIL (NVMe), werden bestätigt und später transaktional in den Pool geschrieben.

Speicherprotokolle

Block und File auf einer Plattform.

JovianDSS kombiniert Block- und File-Storage. Sie wählen pro Volume, was passt – ohne zweite Plattform daneben.

iSCSIFibre ChannelNFSSMB / CIFS

Hypervisor-Integration

Bewährt mit den gängigen Plattformen.

Direkte Einbindung in Ihre Virtualisierungs-Umgebung – ob physische Server oder als virtuelle Appliance in hyperkonvergenten Setups.

VMwareProxmox VECitrix HypervisorMicrosoft Hyper-V

Auf den Punkt

Warum diese Lösung in der Praxis funktioniert.

  • Hardware-unabhängig – Sie wählen Server, CPU, NVMe
  • OpenZFS-basiert – proven storage technology
  • Lauffähig physisch und in virtualisierten Umgebungen
  • Integriert mit VMware, Proxmox, Citrix und Hyper-V

FAQ

Häufige Fragen zu Open-E.

Welche Hardware brauchen wir für Open-E?
Open-E ist hardware-unabhängig – läuft auf gängiger x86-Server-Hardware. Wir planen die Hardware passend zum Workload (Random-IOPS, Sequential-Throughput, Kapazität) und zur gewünschten Verfügbarkeit. Empfehlungen geben wir nach einer kurzen Anforderungsklärung.
Welche Speicherprotokolle werden unterstützt?
iSCSI und Fibre Channel als Block-Protokolle, NFS und SMB/CIFS als File-Protokolle. Diese Kombination erlaubt sowohl klassische Virtualisierungs-Speicherung als auch Datei-Dienste auf einer Plattform.
Funktioniert das mit unserer Virtualisierung?
Ja. Open-E ist mit den gängigen Hypervisoren zertifiziert: VMware, Proxmox VE, Citrix Hypervisor und Microsoft Hyper-V. Auch in hyperkonvergenten Setups als virtuelle Appliance möglich.
Wie steht es um Hochverfügbarkeit?
JovianDSS unterstützt asynchrone und synchrone Replikation zwischen Standorten sowie Cluster-Setups mit automatischem Failover. Wir wählen die passende Variante anhand Ihrer Anforderungen an RPO und RTO.
Open-E oder TrueNAS – was passt zu uns?
TrueNAS ist appliance-orientiert – Hardware, Software und Support kommen aus einer Hand. Open-E gibt Ihnen mehr Flexibilität bei Hardware-Wahl und Skalierung, dafür mehr eigene Verantwortung. Wir empfehlen ergebnisoffen – manchmal ist auch eine gemischte Strategie die richtige Antwort.
Können wir später migrieren?
ZFS-Pools lassen sich grundsätzlich exportieren und auf einer anderen ZFS-Plattform importieren. Ein vollständiger Anbieter-Wechsel ist nicht trivial, aber möglich – Vendor-Lock-in im klassischen Sinn entsteht hier nicht.

Kontakt

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Wim Bonis – Technischer Leiter (CTO), Stylite AG

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Wim Bonis

Technischer Leiter (CTO)

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